Stefan Gericke - 1. Vorsitzender

Name : Stefan Gericke
Wohnort : Hamburg
Geburtsjahr : 1979
Familienstand : ledig
Erlernter Beruf : Versicherungskaufmann
Lieblingsfischarten : Lachs, Meerforelle
Lieblingsgewässer : Gaula. Ostsee, Howersee
Lieblingsmethode : Fliegenfischen
E-Mail: info@hffc.de
Private Webseiten: http://home.fotocommunity.de/sgericke und www.hffc.de
1. Wie und in welchem Alter bist Du zum Angler geworden?
Vater und Großvater waren Angler und so wurde ich bereits zwei Wochen nach meiner Geburt in dem Angelverein Frühauf Düneberg angemeldet. Ich konnte also noch nicht einmal gehen, geschweige denn von meinen Fängen berichten, war aber doch schon ein kleiner Angler.
2. Was war Dein emotionalstes Angelerlebnis?
Jeder Angeltag ist ein emotionales Erlebnis, vor allem wenn meine Guiding-Kunden erfolgreich sind. Doch mein persönlich emotionalstes Erlebnis war der Fang meines ersten Wildlachses mit der Fliegenrute. Nach einem aufregenden Drill schmiss ich mich regelrecht auf diesen Lachs und hielt ihn so fest ich konnte!
3. Was ist für Dich das Wichtigste am Angeln?
Im Vordergrund steht für mich die Erholung am Wasser und, die Natur in all ihren Formen genießen zu können. So bekomme ich etwas Abstand zum Alltag. Dabei zählen für mich auch Momente abseits vom Wasser, zum Beispiel am Bindestock in einer lockeren Runde mit Freunden, Bier und lustigen Geschichten.
4. Du darfst einen einzigen Köder mit auf Reisen nehmen – welchen?
Ich habe immer meinen Reise-Bindekoffer dabei. Je nach Gewässer würde ich mir dann schnell eine geeignete Fliege binden. Wenn der Reisekoffer zu Hause bleiben müsste, wäre ein „Muddler“ wohl meine Allround-Fliege schlechthin.
5. Dein liebstes Angelbuch darf auch mit – wie heißt es?
Mein handsigniertes Buch von Hans-Ruedi Hebeisen: Faszination Fliegenfischen.
6. Was stört Dich bei anderen Anglern am meisten?
Es gibt leider viel zu viele Angler, die ausschließlich Angeln im Kopf haben, mit denen man dann über nichts anderes als Angeln reden kann und somit aus dem Hobby Angeln eine Wissenschaft machen. Vor allem aber stört mich der Neid unter den Anglern. Man sollte sich doch über jeden Fang freuen, vor allem über den des anderen, denn gemeinsam macht es doch am meisten Spaß. Sauer machen mich die Menschen, die unsere Angelgewässer verschmutzen und sich über Gesetze hinweg setzen, indem sie beispielsweise untermaßige Fische entnehmen oder mit Kühlkisten nach Norwegen fahren, um diese mit Dorsch-Filets zu füllen.
7. Welches war Deine größte Pleite beim Angeln?
In der Mörrum in Südschweden verlor ich einen Blanklachs in Pool 1 nach gut 30 Minuten Drill, weil ich mit 14 Jahren zu klein war, um dem Fisch durch den Fluß zu folgen. Der Haken meiner Lachsfliege bog schließlich auf und die Tränen liefen mir ins Gesicht.
8. Welchen Fisch möchtest Du unbedingt noch fangen?
Ich träume von einem Lachs, der die 20-Kilo-Marke übertrifft!
9. Was wünschst Du dem Angeln für die Zukunft?
Ich hoffe, dass Gesetzesgeber sowie Nichtangler in naher Zukunft erkennen werden, dass mit uns Anglern nicht nur Geld zu verdienen ist, sondern auch eine aktive Hilfe in der Hege und Pflege der Natur zu sehen ist. Weiterhin auch, dass Angeln eine Sportart bleibt und wir irgendwann die Unterstützung genießen, die wir benötigen und auch verdienen.
10. Gibt es ein Leben/Hobby neben dem Angeln?
Fußball und natürlich die Zeit mit meiner Freundin und meinen Freunden. Außerdem habe ich ständig meine Kamera dabei und fotografiere alles was mir vor die Linse kommt.