Hower Fliegenfischer Club e.V.

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Polar Magnus

Beschreibung

Eigentlich verwundert es mich, dass die Polar Magnus nicht auf der dänischen Flagge zu sehen ist und auch wenn die kleine Meerjungfrau das Wahrzeichen Dänemarks ist, so ist die Polar Magnus nicht weniger bekannt. Sie ist von den Küsten kaum noch wegzudenken und darüber hinaus überaus erfolgreich. Sie sollte in keiner Fliegendoese fehlen. Sie kann, je nach Bindeart, einen Fisch oder eine Garnele imitieren. Durch die pinke Kopfhechel ist sie besonders auffällig im kalten und klaren Wasser. Hieran erkennen Sie schon, dass dieses Muster im Winter und zeitigen Frühjahr gefischt wird, wenn wenig Fische unterwegs sind. Im klaren Wasser kann die Meerforelle das pralle Pink aus bis zu 30 Metern erkennen. Vielleicht ist sie genau deshalb so erfolgreich. Benutzt man etwas zartere Farben, kann sie getrost auch in den wärmeren Monaten gefischt werden.

 

Material

Haken: Ein Salzwasserhaken, z. B. Partridge CS 11/2 in den Größen 2-8

 

Faden: 8/0 in pink oder weiß

 

Schwanz : 2x Grizzly-Marabou (weiche Federn von der Henne)

 

Körperhechel: schmale und eher steife Grizzly-Sattelhechel

 

Kopfhechel: weiche und breite Grizzly-Sattelhechel (pink gefärbt)

 

Rippung: dünner Draht in silber oder gold

 

Körper: z. B. Ice Dubbing

 

Augen: Kugelkettenaugen (ggf. aus dem Baumarkt)

 

Besonderheiten: Sekundenkleber, Nadel, Bürste, Kneifzange

 

Bindeanleitung 

Die nachfolgende Bilderserie ist eine Bindeanleitung für eine moderne Polar Magnus. Sie können die Bindeweise durchaus variieren und natürlich auch andere Farben benutzen. Binden Sie die Magnus in braun haben Sie eine wunderbare Stichlingsimitation für das Frühjahr.

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Köderführung

Im Winter helfen oft lange, schnellere Züge, um die Schockwirkung zu vergrößern und die Instinkte des Fisches zu locken. Tiefere Bereiche, Strömungskanten und Süßwassereinläufe sind gute Plätze. Im Frühjahr sollten Sie flache Buchten aufsuchen, in denen sich das Wasser an sonnigen Tagen schneller erwärmt. Mehrere Stellenwechsel sind oft von Nöten, um die Fische zu finden.