Hower Fliegenfischer Club e.V.

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Teil III - Der Sommer

 

Im Sommer jagt die Meerforelle aktiv in sogar ozeanischem Salzwasser mit einem Salzgehalt von 35 Promille. Die Wassertemperatur kann jedoch auch an der Küste zu hoch werden. Wenn das Wasser sich einer Temperatur von 20° C nähert, zieht die Meerforelle hinaus auf das tiefere und kühlere Wasser des Meeres. Dieses geschieht typisch im Juli, der das Kommen des Sommers markiert. Die Monate Mai und Juni bieten noch gutes Meerforellenangeln, speziell wenn man die hellen Nächte nutzt. Da die Meerforelle weiß, dass das niedrige Küstengewässer immer noch sehr nahrungsreich ist, kommt sie im Schutze der Dunkelheit unter die Küste. Hier kann sie dann in aller Ruhe Nahrung aufnehmen, bis die Sonne wieder aufgeht und dadurch das Wasser zu sehr aufgewärmt wird. Wenn man also in der Sommerwärme Meerforellen angeln will, muss dies in den dunkelsten Stunden des Tages geschehen. Steht Ihnen ein Boot zur Verfügung, kann man sie Tagsüber auf tieferem Wasser finden, wo sie jedoch meistens still steht und verdaut. Sie ist also am leichtesten zu fangen während der nächtlichen Nahrungszüge Richtung Land. Benutzen Sie einen Köder, den Sie hoch in der Wasseroberfläche einholen können. So können die Fische ihn am besten sehen. Während der Tagesstunden, kann man sie jedoch auch an Stellen finden, an denen tiefes strömungsreiches Wasser bis unter Land reicht. Einzige Voraussetzung ist jedoch eine niedrige Wassertemperatur, weshalb ein Thermometer in der Angeltasche von Vorteil ist.