Hower Fliegenfischer Club e.V.

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Reisebericht Dänemark März 2009 - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen...


Dänemark (StGe) Den "lille Snaps" von Klaus noch in den Knochen freuten wir uns nun auf weitere 5 Tage Fliegenfischen, denn wie jedes Jahr, nutzen wir den Happy Seatrout Day für ein paar Tage Urlaub. Die Bootssaison steht vor der Tür und so verpassten wir unserem Boot nebenbei noch die eine oder andere Lage Farbe. So hieß es täglich nach dem Frühstück "Blaumann" an und ab zum Hafen wo unser Trowlingboot, welches aufgebockt an Land stand, eine Menge Arbeit versprach. Putzen, Schleifen, Streichen, am Ende der Woche sah es schließlich aus wie neu und vorbehaltlich einiger kleiner Ausbesserungen kann es dann bald wieder ins Wasser, um auf Meerforellenjagd zu gehen.
Nach getaner Arbeit trafen wir dann meist gegen Nachmittag am Wasser ein, wo die anderen bereits tapfer kämpften, aber aufgrund des Wetters kaum Fänge verzeichnen konnten. Wir fischten regelmäßig bis in den Sonnenuntergang hinein und mit viel Durchhaltevermögen und Geschick ging uns die eine oder andere Meerforelle ins Netz, auch wenn die großen Fänge ausblieben.
Der kalte und frische Nordwind machte das Fischen nicht gerade zu einem Vergnügen und so freuten wir uns auf das Abendessen und den Nachtisch von Jacques, bestehend aus Käse und Wein. Zweimal in der Woche sollte es Fisch geben. Fisch für 5 Personen, insofern mussten wir uns natürlich ranhalten und mal gut, dass wir Caro dabei hatten. Sie war es überwiegend, die schließlich für das Essen sorgte. Unser Freund Louis, erstmals mit dabei, machte große Fortschritte mit der Fliegenrute, nur die Fänge blieben aus. Er gab aber nicht auf und so kam er eines Morgens mit einer Forelle zum Frühstück, die er kurz nach Sonnenaufgang erwischen konnte. Nun war auch er glücklich. Die Woche verging, der Wind drehte von Nord auf Ost, aber ansonsten war es weiterhin kalt und ungemütlich. Aus Hamburg erreichten uns die schönsten Wetterberichte, nur auf Als herrschte tiefster Winter.
Erst am Freitag, dem Tag unserer Abreise, zeigte sich die Sonne und die Fischerei wurde besser. Wir nutzen die letzten Stunden und machten noch einige Würfe, bevor wir gegen Mittag abreisen mussten. Hier gingen Caro und mir innerhalb von 2 Stunden gut 15 Fische ans Band. Unglaublich was ein wenig Sonne an der Küste ausmachen kann. Sofort war Leben im Wasser, auch wenn die Wassertemperaturen immer noch sehr gering waren.
Abends telefonierte ich dann noch mit Jacques, der mir ebenfalls aufgeregt mitteilte, dass sie noch etliche Fische gefangen hätten, bevor auch sie am nächsten Morgen abreisten. Tja, wären wir doch bloß eine Woche später gefahren, dann hätten wir wohl eine phantastische Fischerei gehabt. Hätte, wenn und aber, die Woche war trotzdem schön und erholsam und wir sind ja bald wieder in Dänemark, spätestens dann, wenn das Boot im Wasser ist.
 
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