Reisebericht "Gaula August 2006"
Trondheim (SG) - Erfolg kann man sich erarbeiten und gerade beim Lachsfischen kommt der Erfolg nicht ohne persönliches Engagement. Aber gegen schlechtes Angelwetter kann selbst der erfahrenste Fischer nichts unternehmen! Und so wurde auch unser diesjähriger Besuch an der Gaula zum Geduldsspiel. Grund hierfür war der lange und heiße Sommer, der das Wasser in der Gaula weit fallen und das Kiesbett der Gaula hell erstrahlen ließ. Um es vorweg zu nehmen: Der große Erfolg blieb aus, denn auch Beten und Regentänze brachten keinen Regen in den Bergen bei Röros. Hier liegt die Quelle der Gaula und die versorgt den Fluss mit frischem Wasser. Lediglich ein Gewitterschauer brachte eine kurze Erfrischung und sorgte für einen Tag mit guten Verhältnissen, an dem ich auch gleich einen Fisch von 5,5 Kilo fangen konnte und einen weiteren Lachs im Drill verlor. Leider fiel das Wasser schneller als es gestiegen war und so konnten wir schon am nächsten Tag das Fischen einstellen und zur Küste fahren, um nicht in unserer kleinen Hütte warten zu müssen. Hier fingen wir tagsüber einige schöne kampfstarke Pollacks und am Abend konnte ich auf der Fliegenrute eine Makrele überlisten, die einen starken Fight lieferte und uns ein wenig Abwechslung vom Warten auf den Regen verschaffte. Die Wettervorhersage in der örtlichen Zeitung vermeldete aber "Strandwetter" für den Rest der Woche und so pokerten wir noch zwei weitere Tage auf einen Gewitterschauer bevor wir kurzerhand unsere Sachen packten um einen wesentlich weiter südlich gelegenen Fluss, in der Nähe von Kristiansand zu befischen.
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