| Ruten | |
Klassen | 1-15 = Wurfgewicht 3,9 bis 35,8 Gramm für die ersten 10 Meter der Fliegenschnur |
Längen | in Fuß (1 Fuß sind in etwa 30,05 cm) Beispiel: 8´ = 2,40 m |
Bauart | - Einhandruten bis Klasse 6 mit Zigarrengriff - Einhandruten ab Klasse 7 mit Daumengriff und zusätzlichem Drillgriff (Fightingbutt) - Zweihandruten |
Teilung | einteilig (Ausnahme) zweiteilig (normal) mehrteilig (Reiseruten) siebenteilig (sogenannte Smuggler für den Koffer) |
Material | Kohlefaser (heutiger Standard) Glasfiber Bambus (Tonking, Can) |
Empfehlung | Für den Einstieg empfiehlt sich eine Markenrute (z. B. von Exori, Guide Line, Greys, Loomis, Sage, etc.) in der Klasse 5/6 in einer Länge zwischen 8 und 9 Fuß. Achtung! Bei Klassenangaben: 5/6 oder 6/7 ist immer die erste Nr. die der Schnurklasse. |
| Rollen | |
| Klassen | passend zur Rute (4/5 oder 7/8) |
Bauart | - Rolle ohne Bremse (eine s. g. Singleaction mit stiller Hemmung für die einfache Fischerei auf Forelle) - Rolle mit Bremse und Kugellager für die schwere Fischerei (z. B. Lachs, Meerforelle, Karpfen, etc.) - Antireverse (der Griff der Rolle dreht nicht mit, wenn der Fisch die Schnur von der Rolle zieht). Die Rolle hat Kugellager, evtl. eine Übersetzung wie 1:2 und immer auch eine Bremse. Nur für die schwere Fischerei geeignet (z. B. auch Lachs) |
Ersatzspule | 1. mit Trockemschnur 2. mit Nassschnur |
Empfehlung | Die Rolle (z. B. von Exori, Danielsson, Loop, Guide Line, Orvis, Greys, etc.) ist bei der einfachen Fischerei nur Schnurhalter und Bedarf keinen besonderen Fähigkeiten. Eine Rolle mit stiller Hemmung genügt. Achten auf Stabilität und Verhältnis zur Rute! Erst bei der schweren Fischerei kommt es auf das Bremssystem, das Gewicht und das Fassungsvermögen an. Dann empfiehlt sich immer eine Markenrolle! |
| Schnüre | |
Bezeichnung | F = Floating (schwimmend) I = Intermediate (langsam sinkend) S = Sinking (sinkend) F/I = Floating mit Intermediate-Spitze Achtung: Je dunkler eine Schnur ist, desto schwerer ist sie! |
Klassen | 1 – 15 = Wurfgewicht analog der Ruten 3,9 bis 35,8 Gramm für die ersten 10 Meter (ca. 30 Fuss) der Fliegenschnur |
Arten | WF = Weight Forward (Rocket Taper) DT = Double Taper (doppelt verjüngt) ST = Shooting Taper (Schusskopf) |
Vorfächer | Poly Leader als Übergang von der Schnur zum Vorfach: Floating (schwimmend) Intermediate (langsam sinkend) Sinking (schnell sinkend) Monofile Vorfachspitze: verjüngt geknotet (z.B. jeweils 50 cm 0,30 mm, 0,25 mm und 0,20 mm) verjüngt knotenlos oder durchgehende Spitze (verschiedene Spulen) |
Empfehlung | Für den Anfang empfiehlt sich gleich eine Markenschnur (z. B. von 3M, Guide Line, Cortland), passend zur Rute. (WF/F), also eine Trockenschnur mit einer Schlaufe (Loop) zum montieren der Vorfächer, je nach Bedarf. Dazu evtl. Poly Leader in verschiedenen Sinkraten. Vorfächer sollten am Anfang selber geknotet werden. Hier reicht eine günstige Markenschnur. |
| Fliegen | |
Trockenfliegen | CDC, Maifliege, Palmer oder Sedge sind Fliegen, die natürliche Flugnahrung auf der Oberfläche imitieren. Sie sollten nur gefischt werden, wenn es die Fische steigen (nach Nahrung schnappen), wenn diese Nahrung also auf dem Wasser vorkommt. |
Nassfliegen | Peter Ross, Butcher, Alexandra, Black Zulu sind Fliegen, die knapp unter der Wasseroberfläche gefischt werden, also Insekten imitieren, die tot im Wasser treiben. |
Nymphen | Goldkopf, Arthofer, Steinfliegennymphe sind Fliegen, die aufgrund ihres Gewichts tief gefischt werden und Insekten imitieren, die gerade schlüpfen oder im Wasser vorkommen und sich auf Steinen festklammer. Sie werde also meistens in Grundnähe gefischt. |
Streamer | Zonker, Wooly Bugger u. a. sind Fliegen, die der Phantasie entsprungen sind und zumeist Kleinfische imitieren sollen. Sie werden bevorzugt gefischt, um die Fische zu reizen. |
Tubenfliegen | Tubenfliegen sind auf einer Tuben in unterschiedlichen Gewichten (Plastik, Messing, Kupfer) gebunden und werden zum Lachsfischen genutzt. Die Schnur wird durch die Tube gefädelt und anschließend ein Drillingshaken angeknotet. Dieser wird mittels Plastikschlauch auf der Tube fixiert. Vorteil: der Haken ist austauschbar, ohne die Fliege wechseln zu müssen. |
Empfehlung | Am Anfang genügt eine Fliegenbox mit verschiedenen Mustern. Anschließend können weitere hinzugekauft werden, wenn man herausgefunden hat, welche Fischerei einem liegt. Fliegenbinden macht Spaß, ist erholsam und man kann seine eigenen Muster und Kreationen entwickeln. Ansonsten sind gekaufte Fliegen meistens günstiger. |
Ausrüstung | Rolle mit Ersatzspule und entsprechender Schnur
Poly Leader in verschiedenen Gewichten
Monofiles Vorfachmaterial
Fliegenweste (Freiheit im Armbereich, verschiednen Taschen, Innentasche für Papiere, gepolsterter Kragen, Hasentasche, Haken für den Kescher)
Fliegenfett und Sinkmittel für das Vorfach
Filzbox mit Flyline Dressing, denn pflegen ist wichtig!
Snip mit Dorn und Ausziehrolle
Fliegendose mit verschiednen Mustern
Zange (zum Ankneifen der Widerhaken)
Bandmaß, Pries und Messer
Polaroid-Sonnenbrill (schützt deine Augen vor der Fliege und verhindert die Spiegelung auf dem Wasser. Dadurch ist die Fliege im Wasser besser zu verfolgen
Bei Bedarf Watstiefel oder Wathose mit getrennten Stiefeln (Atmungsaktiv oder Neopren)
Watweste (etwas kürzer als normale Weste)
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Empfehlung | Die vorgenannten Dinge sind zwingend notwendig und erleichtern euch das Fischen. Alle weiteren Geräte sind je nach Bedarf. Für Fragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung. Oder fragt euer Fachgeschäft. |